Die USA und die südkoreanischen Behörden unternehmen gegenwärtig einige unvernünftige Schritte, welche sowohl die Verbesserung der Beziehungen zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) und den USA als auch die Entspannung der innerkoreanischen Beziehungen belasten und gefährden und die getroffenen Vereinbarungen in Frage stellen.
So verlangte etwa der Sicherheitsberater des Weissen Hauses, John Bolton, in unverschämtem und arrogantem Ton von der DVRK die "vollständige, überprüfbare und unumkehrbare Denuklearisierung". Er vertritt die unakzeptable und erpresserische Position: "Abschaffung der Atomwaffen zuerst, Kompensation danach".
Was dieser konservative Scharfmacher und Ignorant nicht zu wissen scheint, ist die Tatsache, dass die DVRK keine Wirtschaftshilfe von den USA braucht oder will.
Bolton strebt offen eine Libyen- oder Irak-Lösung in Korea an und damit die totale Entwaffnung der DVRK und den "Regimewechsel".
Doch die DVRK ist ein Atomwaffenstaat und weder mit Libyen noch mit dem Irak vergleichbar.
Sollte sich die Trump-Administration von den skandalösen Aeusserungen Boltons unter Druck setzen lassen und versuchen, dessen aggressiven Forderungen umzusetzen, ist es mehr als fraglich, ob das vereinbarte Gipfeltreffen DVRK-USA stattfinden kann.
Zur gleichen Zeit führen die südkoreanischen Behörden gemeinsam mit den USA die aggressiven Anti-DVRK-Luftwaffenmanöver Max Thunder in ganz Südkorea durch. Damit verletzen sie die Erklärung von Panmunjom, in welcher sie sich zum Verzicht auf jegliche feindlichen Aktivitäten und zum Abbau der militärischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verpflichtet hatten.
Solange die südkoreanischen Behörden gemeinsam mit den USA die militärischen Provokationen gegen die DVRK fortsetzen, können keine weiteren hochrangigen Nord-Süd-Gespräche stattfinden.
Die USA und die südkoreanischen Behörden müssen ihre Zusagen einhalten und befolgen, bevor es zu spät ist.
Ein Rückfall in die Aera der Konfrontation auf der koreanischen Halbinsel wäre einzig und allein ihnen zuzuschreiben.
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samedi 19 mai 2018
dimanche 4 mars 2018
DVRK für Dialog mit den USA - aber ohne Vorbedingungen
Die USA sind nur zu einem Dialog mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) bereit, wenn diese ihr Atomwaffen- und Raketenprogramm einstellt.
Ein Sprecher des Aussenministeriums der DVRK legte am 3. März den prinzipiellen Standpunkt zur Frage des Dialogs dar.
Die USA stellen unannehmbare Bedingungen für den Dialog und wollen dabei gleichzeitig ihren "maximalen Druck" aufrechterhalten, bis die DVRK ihre Atomwaffen abgeschafft hat. Eine solche Haltung ist mehr als nur lächerlich und ist völlig unakzeptabel.
Da die DVRK den Frieden verteidigen und die Probleme friedlich und auf dem Verhandlungsweg lösen will, ist sie zum Dialog mit den USA bereit.
Doch ein Dialog ist nur möglich auf der Basis der Gleichberechtigung und ohne Vorbedingungen und "maximalen Druck". Der Dialog ist unvereinbar mit Druckausübung und Sanktionen.
Schon in der Vergangenheit führte die DVRK Gespräche mit den USA immer ohne Vorbedingungen. Das wird auch in Zukunft so bleiben.
Die DVRK befürwortet den Dialog, bettelt aber nicht um ihn. Sie wird auch der von den USA angesprochenen militärischen Option nicht ausweichen.
Ob die Probleme auf der koreanischen Halbinsel friedlich gelöst werden oder nicht, hängt einzig und allein vom Verhalten der USA ab.
Ein Sprecher des Aussenministeriums der DVRK legte am 3. März den prinzipiellen Standpunkt zur Frage des Dialogs dar.
Die USA stellen unannehmbare Bedingungen für den Dialog und wollen dabei gleichzeitig ihren "maximalen Druck" aufrechterhalten, bis die DVRK ihre Atomwaffen abgeschafft hat. Eine solche Haltung ist mehr als nur lächerlich und ist völlig unakzeptabel.
Da die DVRK den Frieden verteidigen und die Probleme friedlich und auf dem Verhandlungsweg lösen will, ist sie zum Dialog mit den USA bereit.
Doch ein Dialog ist nur möglich auf der Basis der Gleichberechtigung und ohne Vorbedingungen und "maximalen Druck". Der Dialog ist unvereinbar mit Druckausübung und Sanktionen.
Schon in der Vergangenheit führte die DVRK Gespräche mit den USA immer ohne Vorbedingungen. Das wird auch in Zukunft so bleiben.
Die DVRK befürwortet den Dialog, bettelt aber nicht um ihn. Sie wird auch der von den USA angesprochenen militärischen Option nicht ausweichen.
Ob die Probleme auf der koreanischen Halbinsel friedlich gelöst werden oder nicht, hängt einzig und allein vom Verhalten der USA ab.