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samedi 3 octobre 2015

Aussenminister der DVRK fordert Friedensvertrag

Der Aussenminister der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Ri Su Yong, hielt am 1. Oktober vor der 70. UNO-Generalversammlung in New York eine Rede.
Er sagte, dass die Welt in den letzten 70 Jahren keinen Frieden gefunden habe. Und selbst im 21. Jahrhundert ergreife der UNO-Sicherheitsrat ungerechte Massnahmen gegen die DVRK und verletze damit die Gerechtigkeit und das internationale Recht.
Der Minister hielt fest, dass das internationale Recht es den Staaten erlaube, den Weltraum zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Mehr als 10 Länder würden Satelliten ins All befördern. Doch der UNO-Sicherheitsrat verhänge nur "Resolutionen" gegen die DVRK, um ihr dieses Recht zu nehmen.
Neun Länder hätten Atomwaffen entwickelt und zusammengenommen mehr als 2000 Atomtests durchgeführt, doch der UNO-Sicherheitsrat wolle mittels "Resolutionen" nur der DVRK Atomtests verbieten.
Die DVRK habe ebenfalls das Recht auf Satellitenstarts zur friedlichen Nutzung des Weltraums. Und sie habe auch das Recht, zu ihrer eigenen Verteidigung Atomtests durchzuführen, um sich gegen die atomare Bedrohung durch die USA zu schützen.
Im August dieses Jahres sei die Lage auf der koreanischen Halbinsel beinahe zum Krieg eskaliert. Deshalb sei es dringender denn je, das Waffenstillstandsabkommen (1953) durch einen Friedensvertrag zu ersetzen.
Aussenminister Ri Su Yong bekräftigte, dass die Regierung der DVRK bereit sei, über die Verhinderung von Konflikten auf der koreanischen Halbinsel zu verhandeln, wenn die USA der Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens durch einen Friedensvertrag zustimmten.
Der Minister forderte die USA ernsthaft auf, in einen Friedensvertrag einzuwilligen. Dies sei auch in deren eigenem Sicherheitsinteresse.
Die abnormalen Beziehungen zwischen der DVRK und der UNO könnten nur normalisiert werden, wenn ein Friedensvertrag geschlossen würde.
Das sei der beste Vorschlag, den die DVRK der UNO zu deren 70-Jahr-Jubiläum unterbreiten könne.